Letzte Einsätze

Kleineinsatz

Am 15.07.2019 um ca. 11:30Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kleineinsatz /...

Weiterlesen

Technische Hilfe

Am 13.07.2019 um ca. 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Technische...

Weiterlesen
Mitglied werden!
Wetterinfos
Termine

14.07.2018

In einer ambitionierten Gemeinschaftsübung auf dem Bahngelände in Eubigheim probten die Öffnet externen Link in neuem FensterGesamtwehren Rosenberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Osterburken Abteilung Stadt, zusammen mit den DRK-Ortsvereinen Öffnet externen Link in neuem FensterRosenberg und Öffnet externen Link in neuem FensterOsterburken das Zusammenspiel an einem besonderen Übungsobjekt, denn die Deutsche Bundesbahn hatte zu dieser Großübung an dem rund 100 Hilfskräfte teilnahmen extra einen Übungszug bereitgestellt. Am Ende der einstündigen Übung wurde im Dorfgemeinschaftshaus Hirschlanden ein positives Resümee über den Übungsverlauf gezogen. Die Verbesserung der Zusammenarbeit der Rettungskräfte nach einem Bahnunfall wurde erreicht wie auch das sichere Verhalten und Üben im und am Gleisbereich. Kleinere Mängel stellten die beiden von der Bahn anwesenden Notfallmanager fest.

Die Alarmierung der für die Bahn zuständigen Leitstelle in Bad-Mergentheim wurde um 16.52 Uhr ausgelöst. Um 17.02 Uhr wurde wurden die Einsatzkräfte aus Rosenberg und Osterburken durch die Rettungsleitstelle Mosbach alarmiert denen beim Eintreffen am Bahnhofsgelände folgendes Übungsszenario bot.

Auf dem Bahnhofsgelände in Eubigheim ist ein PKW-Fahrer beim Überqueren des Bahnüberganges von der Straße abgekommen und im Gleisbereich zum Stehen gekommen. Kurz danach hat ein durchfahrender Personenzug das Fahrzeug erfasst und mitgeschleift. Durch die sofort eingeleitete Notbremsung kam der Zug zum Stillstand. Eine nicht genaue Anzahl von Fahrgästen, die sich im Regionalzug befanden wurden verletzt, ebenso der Lokführer. Die beiden im PKW befindlichen Personen waren eingeklemmt und schwer verletzt. Die Oberleitung war nicht betroffen, da kein Schienenfahrzeug entgleist war. Während der Übung war aber die Oberleitung auf Gleis zwei aus Sicherheitsgründen abgeschaltet worden. Nach dem Eintreffen der Wehren aus Rosenberg und auch Osterburken sowie den beiden Helfer-Vor-Ort-Gruppen der DRK-Ortsvereine Osterburken und Rosenberg wurde nach einer kurzen Lagebesprechung, unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit, die Evakuierung des Personenzuges und die Rettung der verletzten Personen im PKW eingeleitet. Sie verschafften sich zuerst den Zugang in den mehreren Waggons umfassenden Personenzuges und begannen dann die siebzehn verletzten Personen aus dem Zug zu bringen, wobei auch durch die Schwere der Verletzungen die Trage zum Einsatz kam. Die Handhabung gestalteten sich in den engen Zugabteilen und den schmalen Gängen äußerst schwierig. Nach der Rettung wurden diese, nach Sichtung der Verletzungen, an die Helferinnen und Helfer der beiden Ortsvereine Rosenberg und Osterburken übergeben. Die Erstversorgung der Verletzten erfolgte auf dem nahen aufgebauten Verbandsplatz. Die Feuerwehrkameraden aus Osterburken befassten sich im zweiten Abschnitt mit dem PKW – Unfall und verschafften sich mit schwerem Gerät den Zugang zum PKW in dem sie fachmännisch das Dach mit hydraulischem Rettungsgerät abgenommen wurde um die darin schwer verletzten Personen zu retten. Ein wichtiger Punkt dieser Übung, zu der auch viele Zuschauer gekommen waren, war die Absicherung der Einsatzstelle und des Bahngeländes. Dies übernahmen die Wehrmänner aus Bronnacker. In der Einsatzleitung erfolgte die Dokumentation, die Einsatzkoordination sowie der ständige Kontakt zum Roten Kreuz sowie den beiden anwesenden Bahnmanagern. Nach einer Stunde verkündete Rosenbergs Gesamtkommandant Andreas Frey das Übungsende, der sich dann in der gemeinsamen Abschlussbesprechung im Dorfgemeinschaftshaus Hirschlanden mit dem Übungsverlauf zufrieden zeigte, wie auch Stadtkommandant Peter Schmitt (Osterburken). Mehr als sechs Monate wurde an dieser Übung geplant, die ruhig und mit Bedacht abgelaufen ist. Eine besondere Herausforderung für die Hilfskräfte war die zeitaufwändige Suche nach den Verletzten im Zug sowie die Bergung der beiden Verletzten im PKW. Verbessert werden müssen die Kommunikation und der Informationsfluss, bei dieser Übung die er als nicht „alltäglich“ bezeichnete. Sein Dank galt sowohl der Bahn als auch den Hilfskräften sowie den Mimen für die Teilnahme sowie Andreas Frey der die Übung federführend organisierte. Notfallmanager Wolfgang Gütter von der Bahn konnte wie er betonte, nichts Negatives am Verlauf der Übung feststellen. Von seinem anwesenden Kollegen Björn Wasenko wurde aber die für ihn viel zu lange Alarmierungszeit der Hilfskräfte angesprochen, die aber alle gut zusammenarbeiteten. Gefallen habe ihm zudem nicht, dass keine so wichtige Absicherung der Gleise erfolgte. Es war für ihn aber trotzdem eine „tolle Übung“. Sigrid Albrecht vom DRK-Ortsverein Osterburken dankte für das schöne Mitarbeiten und die gute Zusammenarbeit dieser für die DRK-Helfer interessante Übung. Für die Evakuierung der insgesamt 17 verletzten Personen im Zug standen für sie zu wenig Helfer zur Verfügung, zudem war der Rettungsdienst nicht vor Ort. Bürgermeister Gerhard Baar lobte den Übungsverlauf und betonte, dass er die Arbeit der Hilfsorganisationen von Feuerwehr und DRK sehr schätzte, die sich mit fast 100 Helferinnen und Helfern an dieser Übung beteiligten. Baar stellte erfreut fest, dass ruhig und sicher gearbeitet wurde. Die Idee zur Durchführung einer solchen Übung ist nach dem schweren Bahnunfall am Rosenberger Bahnhof in Rosenberg im vergangenen Jahr entstanden, der noch sehr glimpflich ausgegangen war. Baar dankte zudem der Bahn, die extra einen Übungszug bereitstellte wie auch Gesamtkommandant Frey der die Idee zur Durchführung der Übung in Eubigheim hatte und maßgeblich bei der Organisation beteiligt gewesen war.

Bericht: Helmut Frodl / FFW Osterburken

Bilder: Helmut Frodl / FFW Rosenberg

Die nächsten Termine
der Feuerwehr Osterburken






Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland