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Rauchmelder 

  In Baden-Württemberg müssen Rauchmelder ab sofort in Neubauten installiert werden. Für bestehende Wohnungen und für Sondergebäude wie Pflegeheime oder Hotels gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2014. Damit müssen ab 2015 alle Wohnungen in Baden-Württemberg mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. Für die Installation ist jeweils der Eigentümer zuständig.

In Deutschland sterben pro Jahr mehr als sechshundert Menschen durch Feuer und vor allem aber durch Rauch. Über 6000 Menschen werden bei Bränden verletzt, die Sachschäden betragen Millionen. Besonders gefährlich ist der bei Wohnungsbränden entstehende Rauch, weil er sich um ein Vielfaches schneller ausbreitet als Feuer. Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch die Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor- oder Blausäuregas das Bewusstsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren.

Rauchmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.

Die Geräte der meisten Hersteller arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Bei Rauch in einer bestimmten Konzentration wird ein Lichtstrahl im Gerät auf eine Fotozelle gelenkt und löst den akustischen Alarm aus.

Batteriebetriebene Rauchmelder sich nicht teuer. Sie sind in Elektrofachgeschäften, Baumärkten und den Technikabteilungen von Kaufhäusern erhältlich. Die Kosten für einen Rauchmelder liegen zwischen zehn und 30 Euro€.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Sie sollten darauf achten, dass das Gerät auf optischer Basis funktioniert. Batteriebetriebene Geräte sollten schwache Batterien anzeigen (durchschnittliche Lebensdauer der Batterie: ca. ein bis drei Jahre). Das Gerät sollte ein CE-Zeichen aufweisen und geprüft sein (GS-Zeichen) oder einer internationalen Norm (BS 5446 Part 1 – Britischer Standard bzw. PrEN ISO 12239 (1995) oder ISO/DIS 12239) entsprechen. Die Geräte sollten über einen Testknopf verfügen, die Geräte sollten die Möglichkeit einer Vernetzung bieten, Markenhersteller gewähren mehrjährige Garantien.

Es gibt auch Rauchmelder für Gehörlose. Dieses System kombiniert eine Zentrale mit einem eingebauten Blitzlicht, einem oder mehreren Rauchmeldern und einem Vibrationsgeber, der beim Schlafen unter das Kopfkissen gelegt wird.

In Privathaushalten gehören Rauchmelder unter die Decke in Schlaf-, Kinder- und Gästezimmern und am besten in die Raummitte. In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. In Küche und Bad sollte man auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation. In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.


http://www.rauchmelder-lebensretter.de/

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